Be(un)ruhigende Reisen durch die Kinogeschichte

Das Leokino lädt in den nächsten Monaten immer wieder zu „KinoZeitreisen“ durch die letzten Jahrzehnte ein. Schwerpunkt: Große Regisseure, von Preminger bis Scorsese. Das können wir nur uneingeschränkt gut finden: Zu viele wunderbare Filme werden viel zu selten gezeigt, zumal analog. Diesmal: Godards Alphaville. In den Frühling geht es dann etwas beschwingter.

Restaurantkritik: "Dieses Essen würde man nicht mal Schweinen vorsetzen!"

Donnerstag. Auch heute vergeht dieser garantiert nicht ohne die Kolumne „Kleingeist und Größenwahn“. Dieses Mal plädiert unser Kolumnist für mehr Wut – in Kritiken und ganz generell.

Warum wir Kritiker wieder kritisieren müssen

Es ist Montag. An diesem Tag wird in unregelmäßigen Abständen über die Lage der Welt und der Kunst nachgedacht. In der heutigen Ausgabe fragt sich unsere Kolumnist, warum überhaupt kritisiert wird – und warum Kritiken immer weniger Kritiken sind, sondern meinungsschwache mit Superlativen durchsetzte Jubelmeldungen.

God Save the Queen of Avant-Rock

Großbritannien scheint jegliche Fähigkeit zur Selbstkritik verloren zu haben. Zum Glück übernimmt die Kunst mitunter diese Aufgabe. Und auch wenn das Inselreich derzeit „cut off by fog“ ist, bleibt uns seine Kunst wunderbar zugänglich. So können wir der Trennung relativ gelassen entgegen sehen, wenn auch ein wenig bitter. So klingt übrigens auch der Soundtrack zum Brexit.