Was Alois Schöpf mag und was überhaupt nicht

Alois Schöpf hat ein Buch geschrieben. Es hört auf den Titel „Tirol für Fortgeschrittene“. Sofort kommt einem, natürlich vom Autor intendiert, „Tirol für Anfänger“ von Hans Weigel und Paul Flora in den Sinn. Schöpf tritt also in große Fußstapfen. Kann er diese ausfüllen und was weiß man nach der Lektüre über Tirol, was man vorher noch nicht wusste?

Wenn es Sterne auf die Kulturbanausen regnet

Heute läuft zum 23. Mal das liebste Freiluft-Spektakel all jener Innsbrucker an, die sonst nur zum Rauchen vor die Tür gehen: Das Zeughaus wird zum Kino, die Einflugschneise zum optischen Schmankerl, der Augustregen zum Vergnügen umfunktioniert. Zur Feier eines Klassikers: Wie sehr brauchen wir das Open Air Kino?

Hannah Arendts (fast verschollener) Gedanke über Freiheit und Revolution, Macron und ein bisschen Donald Trump

Die neuste Ausgabe des New England Review (http://www.nereview.com/) lässt mit einer kleinen Sensation für die Forschung rund um Hannah Arendt aufwarten: Ein noch nie publiziertes Manuskript Arendts aus dem Studienjahr 1966/67 findet erstmals seinen Weg in die Öffentlichkeit. Unabhängig des Umstands, dass unbekanntes, unveröffentlichtes Material von berühmten Persönlichkeiten, grundsätzlich auf Interesse stößt, ist dem vorliegenden Text inhaltlich viel abzugewinnen und darf ob seiner Aktualität durchaus als postmortaler Fingerzeig der deutschen Philosophin für die Tagespolitik gesehen werden.

Das Konzept "Niederschwelligkeit" bei Gratis-Konzerten ist gescheitert

Der Montag bringt in unregelmäßigen Abständen auch den Montagskommentar mit sich. In seinem heutigen Kommentar beschäftigt sich unser Kolumnist mit der Gratis-Mentalität bei Konzerten und Kultur-Events.