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Silberstreif

Ein Gedicht von Isabel Kapeller.
16. Juli 2025
1 Minute Lesezeit

darf ich mich in deine Worte legen

tief hinein in sie

und mich in ihre Schwingen betten?

möcht lauschen

ihrem zarten Klingen

bis meine Hände sich vergraben in dir

denn nach Versinken ist es mir

in deine, noch nie gedachten

in deine, noch nie geschriebenen Worte

in deine Unberührtheit will ich tauchen

wie ein Tropfen Regen eine Rose nährt

komm, lass mich atmen deinen Duft

ehe der Himmel sich färbt in Dunkelei

ich bitte dich

bedecke mich mit deinen Träumen

und lehre mich den Schlaf

aber ich schließe meine Augen nicht

denn das leere Blatt Papier

es wartet auf dich

weit hinter dem Horizont

befüllt möchte es werden

für ein Leben

Die Autorin möchte dem Unausgesprochenen Raum geben. Es geht ihr um das Wahre. Um nichts anderes. Prosa und Lyrik. Kein Tag ohne Schreiben. Keine Nacht ohne Sterne. Isabel Kapeller: "Ich spüre die Worte, die ich schreibe. Berühren möchte ich. Erkennen. Und manchmal auch Eis brechen ..."

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