Liebe Tiroler, Bayern, Südtiroler: Hier wartet eine einmalige Chance auf euch!

6 Minuten Lesedauer
***ACHTUNG*** Dieses Konzert wurde in den Weekender Club verlegt.
Auf Grund produktionstechnischer Umstände wird das Konzert vom Salzlager Hall in den Weekender Club (Tschamlerstraße 3; 6020 Innsbruck) verlegt. Nun besteht die Möglichkeit, Sophie Hunger im noch intimeren Rahmen in Innsbruck zu erleben!
Tickets sind nach wie vor im Vorverkauf erhältlich.
Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.
VORVERKAUF: (33,- EUR evt. zzgl. Gebühren) online bei oeticket.comoder NTRY Ticketing, bei allen oeticket VVK-Stellen und im Downtown Sound Record Store & More Innsbruck.

Die Konzertreihe: Der „Weekender“ mit neuem Konzept


Mit dem Konzept „presented by Weekender“ wagt sich der „Weekender-Club“ endgültig aus seinem angestammten Platz heraus. Das gilt sowohl für die jeweiligen Veranstaltungsorte als auch zum Teil für die musikalische Ausrichtung dieser Konzerte. Diese Konzerte sind Wagnisse, auf die man sich einlassen sollte. Sophie Hunger ist dabei ein ganz besonders interessantes Wagnis, das zu versäumen ein grober Fehler wäre.
Das Konzert von Sophie Hunger wird nicht im „Weekender-Club“ stattfinden. Nicht einmal in Innsbruck. Denn hinter dem Konzept „presented by Weekender“ steht auch die Idee, von der Musik ausgehend den je passenden Ort zu finden. Als Konzert-Location wurde im Fall von Sophie Hunger das „Salzlager“ in Hall gewählt.
Tendenziell ist dieses als Veranstaltungsort für Hochkultur und allerlei Konzerte mit klassischer und „Neuer Musik“ bekannt. Dass das „Salzlager“ bei solchen Veranstaltungen so oft präferiert wird, ist vor allem der hervorragenden Akustik und dem außergewöhnlichen Ambiente geschuldet.


Die Musik: Für FM4 – ebenso wie für Ö1-Hörer


Das kommt der Musik von Sophie Hunger sehr entgegen. Diese ist subtil, kraftvoll, leidenschaftlich, hintergründig, direkt. Sie ist eine beeindruckende Achterbahnfahrt der Emotionen, die Sophie Hunger differenziert und musikalisch auf Weltklasse-Niveau auf die Bühne bringt.

Immense Musikalität, Zugänglichkeit und Qualität werden bei Sophie Hunger vereint (Bild: Marikel Lahana)
Immense Musikalität, Zugänglichkeit und Qualität werden bei Sophie Hunger vereint (Bild: Marikel Lahana)

Die gebürtige Schweizerin, die derzeit in Berlin lebt aber sich in den USA ebenso heimisch fühlt, steht dank ihrer vielfältigen, offenen und hochinteressanten Musik kurz vor dem internationalen Durchbruch. Wer Hunger eine deutsche oder schweizerische Künstlerin nennt, der verkennt die Weltgewandtheit und die Musik von Sophie Hunger.
Findig und auf überaus kreative Weise nimmt sie zwar Musik auf, die in den jeweiligen Regionen verwurzelt ist, etwa das Chanson oder Texte auf Schweizer-Deutsch, fügt diese Einflüsse aber zu einem bemerkenswerten, neuen Ganzen zusammen. Dabei gelingt ihr ein Kunststück, das nur wenigen glückt: Ihre Musik gefällt sowohl FM4-Hörern als auch Ö1-Fans.
Das lässt sich sowohl auf die Qualität ihrer Songs als auch auf die perfekte Wahl ihrer Mitmusiker zurückführen. Im Laufe ihrer Karriere hat sie ihre ursprünglichen Mitmusiker sukzessive den Notwendigkeiten und Anforderungen ihrer Musik angepasst und diese Schritt für Schritt ausgetauscht. Vor allem Geoffrey Burton an der Gitarre ist auf ihrem aktuellen Album „Supermoon“ ein echter Glücksgriff. Er hebt ihre Songs auf eine neue Ebene und erinnert in seiner Spitzfindigkeit, was Sounds und Klänge betrifft, an einige seiner großen New Yorker Gitarrensound-Tüftler-Kollegen.


Das Konzert: Eines mit Seltenheitswert


Im Rahmen von „presented by weekender“ dürft ihr euch auf ein durch und durch außergewöhnliches Konzert freuen. Berührungsängste mit der Musik von Sophie Hunger sind dabei unangebracht. Ihre Musik mag zwar Konventionen und herkömmliche Strukturen vergleichbarer Acts weitestgehend ignorieren, doch sie ist nicht explizit experimentell, sondern einladend und zugänglich.
Eine Musikerin von Weltformat wie Sophie Hunger hat es nicht notwendig, potentielle Hörer mit ostentativer Experimentierfreude zu irritieren oder gar zu vergraulen. Lieber nimmt sie ihre hervorragenden Songs als Basis, um ganz subtil, fast unbemerkt und immer absolut nachvollziehbar experimentelle und unerwartete Elemente einzubringen.
Sophie Hunger´s Musik ist an den richtigen Stellen erzählerisch, kann aber auch mit manch kryptischer Textstelle Rätsel aufgeben. Auf der Bühne ist sie eine Erscheinung, eine charismatische Person, der man an den Lippen hängt und über deren Musikalität man staunt. So wird es auch im „Salzlager“ in Hall in Tirol sein. Um Eintrittskarten solltet ihr euch jetzt schon mal kümmern. Es könnte voll werden. Zumal wenn sich endgültig herum spricht, welch grandiose Musikerin Tirol bald beehren wird.


 Zum Reinhören




Diese Event-/Konzert-Ankündigung wurde durch den Weekender-Club ermöglicht.
Titelbild (c) Marikel Lahana; Text: Markus Stegmayr

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