Smartphones wirken tödlich

3 Minuten Lesedauer

Wir alle trugen sie im Herzen und in der Hosentasche. Doch nun der Schock.
Wir alle trugen sie im Herzen und in der Hosentasche. Doch nun der Schock.

Nun ist es also ein für allemal bewiesen. Smartphones sind tödlich. Smartphones töten Menschen. Smartphones kosten Leben. Smartphones sind böse. Weiter unten: Bilder der potentiellen Mord-Schauplätze und heimtückischen Stolperfallen.
Dass Smartphones leise töten, ist nicht nur der Stumm-schalt-Funktion geschuldet, sondern eine unumstößliche Tatsache. Sie rauben uns täglich Lebenszeit, nicht nur Minuten, sondern Stunden. Egal ob im Bus, im Hörsaal, im Büro, auf dem Weg ins Gasthaus, am Tisch, unter dem Tisch, an der Bar, im Gespräch mit dem Gegenüber, Smartphones saugen uns aus. Sie töten.
Dass Smartphones aber auch laut töten können, war mir bisher nicht bewusst. Und wenn sie das tun, dann meist mit einem lauten Knall. Menschen rennen gegen Laternen, gegen Verkehrsschilder und direkt in fahrende und parkende Autos. (bei uns im Alpenraum besonders gefährlich, da wenig Platz und viele Pfosten auf engem Raum) Erste Reaktionen auf diese mörderische Erkenntnis zeigen die Aktualität und die Dimension dieses Techno-Katastrophe. In Asien werden die Gehsteige geteilt – für Geher ohne und jene mit Blick auf das Smartphone und in London werden Laternen verkleidet wie die Schneekanonen am Pistenrand.
Als Journalist, Blogger, Mensch mit Verantwortung und Mensch mit Nächstenliebe im Herzen, habe ich es mir sofort zum Ziel gesetzt, vor dieser leider noch viel zu unbekannten Gefahr zu warnen. Raus aus dem Sessel, weg vom Computer, rein in die Schuhe, raus auf die Straße und tatsächlich. Eine tödliche Falle reiht sich an die nächste. Seid gewarnt. Eure Hosentaschen-Computer, eure 9 Zentimeter-Liebhaber, eure Smartphones töten! Töten euch! Mein Tipp für den Notfall: 144 wählen.

Hier die Schauplätze potentieller Morde

Ein bisher nützlicher Mistkübel wird schnell zur Stolperfalle.
Ein bisher nützlicher Mistkübel wird schnell zur Stolperfalle.

Die Stange versucht zu warnen. Rot, weiß, rot. Oft hilft auch das nicht.
Die Stange versucht zu warnen. Rot, weiß, rot. Oft hilft auch das nicht.

Besonders heimtückisch sind Stufen. In beide Richtungen.
Besonders heimtückisch sind Stufen. In beide Richtungen.

Der letze Blick könnte sich gen Kanal richten. Ein trauriges Ende.
Der letze Blick könnte sich gen Kanal richten. Ein trauriges Ende.

Früher romantischer Ort zum Kuscheln. Heute ein tödlicher Hang zum letzten Abgang.
Früher romantischer Ort zum Kuscheln. Heute ein tödlicher Hang zum letzten Abgang.

30 Fußgänger sind hier verschieden. Ich halte kurz inne.
30 Fußgänger sind hier verschieden. Ich halte kurz inne.

 
 

Ein Leben zwischen Schreibmaschine und Fußballplatz. Eigentlich Betriebswirt. Heute mal Autor, mal Sportmanager. Hat das ALPENFEUILLETON ursprünglich ins Leben gerufen und alle vier Neustarts selbst miterlebt. Auch in Phase vier - "Diskursplatz für Selbstdenker" - aktiv mit dabei und fleißig am Schreiben.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*

code