Das liegt im Auge des Betrachters.
Letzte Woche war ich mit meiner Frau in Florenz.
Ein Besuch der Uffizien gehört da zum Standardprogramm.
Bestaunen von
Sandro Botticellis „Geburt der Venus“ und „Primavera“
Leonardo da Vincis „Verkündigung“
Michelangelos „Heilige Familie“
Raffaels „Madonna mit dem Stieglitz“
Tizians „Venus von Urbino“
Caravaggios „Medusa“
inklusive.
Schultern haben sich berührt, die Ellbogen sich gestoßen und die Balken sich gebogen.
Ein Menschenauflauf aus nah und fern.
Zurecht.
Die genannten Werke sind Ikonen der Kunstgeschichte.
Doch abseits der großen Namen hat Florenz mir ein weiteres Gesicht von sich gezeigt.
Ein schönes. Ein buntes. Ein kunstliebendes.
Bilder an jeder Ecke.
Auf jeder,
sonst so graugrauen,
metallischen Verblendung.
Auch das ist Kunst.
Weil sie den Blick auf sich zieht.
Uns den Klauen des Alltags entreißt.
Und das Leben für ein paar Momente verschönert.
Oder zum Nachdenken anregt.
PS: Sicher ist. Große Kunst war das Verspeisen des florentinischen Lampredotto.












