Emma Watsons tragische Enthüllung

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Emma Watson macht keine Selfies mit Fans. Diese Nachricht schoss heute Mittag durchs Internet und mir durch die Knochen. Wie jeder Typ, der heute irgendwo in seinen 20ern steckt, war Emma Watson alias Hermine Granger (Harry Potter!) auch für mich eine der ersten „interessanten“ Frauen. Großes Kino, riesiges Herzklopfen. Ihre Selfie-Ablehnung argumentiert die mittlerweile 26-Jährige gegenüber Vanity Fair recht trocken, denn diese Fotos machen laut ihr „den Unterschied, wenn es darum geht, noch ein Leben zu haben, oder eben nicht.“ Zack. Mit dieser Aussage stößt die britische Schauspielerin Millionen von Fans den Zauberstab mitten ins Herz. Schuld ist wieder einmal dieses unsägliche Social-Media. Watson erklärt wieso: „Wenn jemand ein Foto von mir macht und es postet, haben die Leute innerhalb von zwei Sekunden eine Markierung erstellt, wo in einem Radius von zehn Metern ich mich aufhalte. Andere Fans können sehen, was ich anhabe und mit wem ich unterwegs bin. Diese Daten kann ich einfach nicht rausrücken.“ Was die Menschen so alles interessiert. Apropos Daten rausrücken. Circa 15.000 Leser klicken monatlich auf unser heiß geliebtes Alpenfeuilleton. Das sind nur 5.000 weniger, als es Eisbären gibt. Doch die meisten interessieren sich nur für die Krawalltexte, also für die hässlich, dummen und selbstherrlichen. Ja, so funktioniert Internet! Aber das tut weh. Denn weil das so ist, stecken viele Online-Redakteure schnell in der „immer-lauter-immer-provokanter“-Falle. Und die bringt niemandem etwas. Also bitte liebe Leser, schaut auch mal bei den vermeintlich „leisen“ Texte vorbei, die nicht wütend durch die Gegend brüllen.
Unter den ersten 500.000 Usern 2017 verlosen wir ein exklusives Selfie mit Emma Watson. Und wenn das nicht klappt, dann bringen wir zumindest ein Interview mit Hermine Granger. Versprochen!
Bis es so weit ist, eine erste Maßnahme, damit auch „leise“ Texte endlich gelesen werden. Am Ende eines jeden dieser Texte kommt ab sofort ein lustiges Katzen-GIF. Dieses hier widme ich Donald Trump zur baldigen Fertigstellung seiner Mauer. ¡felicidades! Und bis bald!

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Hier geht es zur vorherigen Folge von "Kleingeist und Größenwahn".

Ein Leben zwischen Schreibmaschine und Fußballplatz. Eigentlich Betriebswirt. Hat das ALPENFEUILLETON ursprünglich ins Leben gerufen und alle vier Neustarts selbst miterlebt. Auch in Phase vier aktiv mit dabei und fleißig am Schreiben.

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