Helmuth Schönauer

Geboren 1953. Ist seit Gerichtsverfahren 1987 gerichtlich anerkannter Schriftsteller, bis 2018 als Bibliothekar an der ULB Tirol. Als Konzept-Schriftsteller hält er sich an die These: Ein guter Autor kennt jeden Leser persönlich.

Etwa 40 Bücher, u.a.:
* Tagebuch eines Bibliothekars | Sechs Bände (2016-2019)
* BIP | Buch in Pension (2020)
* Nie wieder Tirol | Kampf-Roman (2018)Verniedlichte Höhe | * Das verflossene Jahr ist ein Gedicht mit abgehockten Nistplätzen (2020)

Die Wuhanisierung Innsbrucks

Katastrophenorte gigantischen Ausmaßes beginnen ihre Chronik stets mit dem harmlosen Satz: Brunzbrunz war bis vor wenigen Jahren ein kleines, überschaubares Städtchen, das quasi über Nacht aus sich hinauswucherte und das umliegende Land zusammenfrass.

Weiterlesen

Anal-App

Die Überschrift für dieses Gedanken-Feature sollte eigentlich „Analog-App" lauten, sie musste aber verkürzt werden, weil beim Gendern von „Leserinnen und Lesern" zu viele Buchstaben draufgegangen sind.

Mehr

Volles Programm

Was heben Nikolae Ceausecu, Margot Honecker und Erich Mielke gemeinsam? – Sie haben alle keine Pension erlebt und starben deshalb baff, verbittert und gekränkt.

Mehr

Die Krake am Tisch

Die DDR ist zwar offiziell seit dreißig Jahren tot, aber ein Witz hat sie unsterblich gemacht. „Wenn du mit jemandem redest, hockt unsichtbar die Krake Stasi am Tisch!"

Mehr

Der Riesenverlag

Chinesische Regierung stellt China-Literatur in der Buchhandelskette Thalia auf! - Mit dieser Schlagzeile sollte gleich zweifach das freie Herz des aufgeklärten Lesers angesprochen werden

Mehr

Sag Panzer zu mir!

Die Geschichtsschreibung lebt davon, dass man für eine gewisse Zeit ein sogenanntes Schlüsselwort verwenden kann, an dem sich dann die ganze Chose einer Epoche wunderbar auffädeln lässt.

Mehr

Drei Tiroler Zehen – abgehackt

In der schönsten Szene, die man für das regionale Fernsehen aufbauen kann, liegt ein Tiroler Schriftsteller in einem Krankenhausbett und spielt mit dem Buch „Nie wieder Tirol".

Mehr

Ein Hoch dem Parterre!

Als Kind nimmst du die Wörter, wie sie kommen. In den 1950er Jahren war es ungünstig, „Keller" zu sagen, weil alle noch den Luftschutzkeller im Ohr hatten.

Mehr