NFL Wildcard Weekend: Eiskalt und auferstanden

21 Minuten Lesedauer

Eigentlich haben die Cincinnati Bengals alles richtig gemacht: gerade einmal sechs Sekunden ist es her, als man erstmals die Führung gegen die Pittsburgh Steelers übernehmen konnte. 16:15, noch knapp zwei Minuten sind zu spielen. Die Bengals sind dem ersten Playoff-Sieg seit 25 Jahren so nah wie schon lange nicht mehr. Umso schöner wäre es, ihn gegen Divisonsrivalen und Erzfeind Pittsburgh einzufahren. Jetzt einfach noch die letzte Angriffswelle überstehen. Bei den Steelers musste Backup-Quaterback Landry Jones übernehmen, nachdem Ben Roethlisberger sich an der Schulter verletzte. Und Jones kam, warf und wurde intercepted. Vontaze Burfict war der Held. Der 25-jährige Linebacker konnte sein Glück kaum fassen, lief mit dem Ball bis in die Kabinengänge, um später doch wieder zurückzukommen, das Spiel war ja noch nicht aus. 1:36 waren noch auf der Uhr.
Es sind genau diese Spiele, für die jeder Spieler lebt: die Playoffs. Eine Niederlage besiegelt das Ende der Saison. Mythen werden geboren, unsterbliche Momente kreiert. Für die Fans beginnt die beste Zeit der Saison, es wird gezittert und gefeiert, getrauert und geweint. Spieler werden zu Helden oder zu tragischen Figuren. Ab hier ist Football nicht mehr nur Sport, ab hier wird Football auf eine höhere Stufe gestellt.
AJ McCarron hat lange auf diesen Moment gewartet. Der junge Quaterback musste auf eine Reihe von Missgeschicken oder eine Verletzung seines Starting-QBs Andy Dalton warten, um endlich seine Chance zu bekommen. Dalton verletzte sich wirklich, just im letzten Aufeinandertreffen der Bengals und der Steelers, der Daumen musste dran glauben. McCarrons Moment war gekommen. Der 25-Jährige startete in den beiden letzten Spielen, überzeugte durch enormes Selbstvertrauen und „führte“ die Bengals (mit einem Sieg und einer Niederlage) schlussendlich in die Playoffs. Dalton konnte in vier Versuchen nie ein Playoff-Spiel gewinnen, diesmal musste er von der Bank zusehen, wie McCarron seinen großen Moment erleben könnte.
Nichts hat funktioniert im Regen von Cincinnati. Die Partie plätscherte im wahrsten Sinne des Wortes vor sich hin, die Steelers begannen zwar etwas stärker, konnten aber auch nur Field Goals erzielen (und das erst im zweiten Viertel). Mit 6:0 ging es in die Pause. Das Spiel ist zu diesem Zeitpunkt schon äußerst aggressiv, die Spieler leben die Rivalität, es finden viele Raufereien statt, Strafen regnet es. Kicker Boswell war auch im dritten Vierte zur Stelle und baute die Führung auf 9:0 aus. McCarron probierte derweil, es funktionierte aber nichts. Roethlisberger und seine Steelers mussten in diesem Spiel auf DeAngelo Williams verzichten, den starken Backup Runningback, trotzdem schaffte man es mit Todman, Toussaint und Bryant insgesamt 167 Yards zu rushen. Bryant sorgte dann auch mit einem spektakulären Play für den ersten Touchdown der Partie und die 15:0 Führung.


Genug der Faxen, dachte sie McCarron. Die Bengals begannen zu spielen. Vorneweg sei gesagt: wer beim Stand von 15:0 im letzten Viertel schlafen geht, ist selber Schuld. So etwas macht man aber auch nicht. Man schaut fertig, egal wie spät es ist. Es ist Football. McCarron und seine Offense bekamen eine Pass Interfernce, standen an der vier Yard Linie. Zeit für Jeremy Hill, Touchdown Bengals 15:7. In dieser Phase übernahm auf Seiten der Steelers Jones, Big Bens Schulter wollte nicht mehr mitmachen. Die Bengals kamen mit einem Field Goal näher an die Steelers ran, um schlussendlich, knapp vor Ende des Spiels durch einen Touchdown von AJ Green in Führung zu gehen. McCarron war knapp vor dem größten Erfolg seiner jungen NFL Karriere.
1:36 auf der Uhr. Die Steelers haben noch alle  Timeouts, abknien können die Bengals also nicht. Ein First Down würde das Spiel aber beenden. McCarron übergibt den Ball an Hill. Hill, hatte die Bengals zuvor mit seinem Touchdown auf die Siegerstraße gebracht, lief jetzt für sechs Yards, ehe ihm Steelers Defeensivspieler Shazier den Ball aus den Händen schlägt. Pittsburgh kann den Ball sichern und lebt noch. 1:23 sind noch zu spielen, Big Ben beißt die Zähne zusammen, geht aufs Feld, will seine Mannen noch zum Sieg führen. Die Schulter lässt nicht mehr als kurze Pässe zu, seine Spieler müssen den Rest machen. Man kommt bis an die gegnerische 47, für ein siegbringendes Field Goal also noch viel zu weit hinten. Die Timeouts sind weg, 22 Sekunden noch zu spielen: der nächste Spielzug muss also weit gehen.
Snap. Roethlisberger macht drei Schritte zurück, wirft auf seinen Star-Reciver Antonio Brown. Der Ball ist in der Luft, Brown am Boden. Vontaze Burfict, der Interceptionheld von kurz zuvor, rammte seine Schulter gegen Browns Kopf. Eine Flag fliegt, „Unnecessary Roughness“ – 15 Yard Penalty. Schon besser für ein Field Goal. Brown liegt derweil immer noch benommen am Boden, seine Augen verraten: er sieht nur noch Sterne. Die Ärzte und auch Trainer kommen aufs Feld um dem Spieler zu helfen. Normalerweise darf nur der Headcoach aufs Feld und nicht die Assistenztrainer, hier erlaubte der Schiedsrichter aber auch den Assistenten den Zugang, der man ernsthafte Sorgen um Brown hatte (Brown erlitt eine Gehirnerschütterung).
Das wiederum „besorgte“ Adam Jones – Cornerback der Bengals – so sehr, dass er Steelers Trainer Joey Porter quasi vom Spielfeld schickte. Auch hier gab es eine Flagge – Unsportsmanlike Conduct – abermals 15 Yards Strafe, die Steelers stehen an der gegnerischen 17. Boswell macht das Field Goal. 18:16. Ende aus. Die Bengals müssen weiterhin auf ihren ersten Playoff-Sieg seit 1990 warten. Burfict und Jones fielen schon öfter negativ oder sehr negativ auf und abseits des Spielfelds auf, diesmal kann man sich in Cincinnati bei diesen beiden Herren bedanken. Ach ja: armer Jeremy Hill.

Eiskalt und tiefe Trauer

Fans der Bengals werden sich also noch länger an diese Partie erinnern. Ähnlich geht es den Minnesota Vikings mit dem NFC Conference-Final 1998. Das Spiel ist so „berühmt“, dass es sogar in der Erfolgsserie How I Met Your Mother Erwähnung fand. 1998 verpflichteten die Vikings Gary Anderson (nein, nicht den Dartweltmeister!), einen Kicker, der in der gesamten ’98er Saison kein einziges Field Goal verschießen sollte. Damit war er der erste Spieler dem dies gelang. Die Vikings marschierten bis ins Conference-Final, dort warteten die Atlanta Falcons. Die Vikings führten 27:20, noch ein Score und Hallo Super Bowl. Anderson schoss das vermeintlich siegbringende Field Goal links vorbei, die Falcons sollten ausgleichen, in Overtime gewinnen und in den Super Bowl einziehen. Einige werden sich schon denken, was jetzt kommt.
Die Seattle Seahawks sind wieder da. Sowas von wieder da. In den letzten Wochen zerstörte man alles und jeden, der sich in ihren Weg stellte (ok, die Rams nicht), jetzt sollten im Wildcard-Game die Vikings dran glauben müssen. Das Spiel war begleitet von zwei Hauptthemen: Marshawn Lynch und dem Wetter. Lynch spielte seit Woche zehn kein Spiel mehr, musste sich in der Bauchgegend operieren lassen und sollte genau zu den Playoffs wieder fit werden. In der Tat trat dies auch ein. „Beast mode“ trainierte die gesamte Woche mit den Seahawks mit, bekam die meisten Bälle im Training, freute sich schon aufs Spiel. Bis er den Wetterbericht sah. Dieser sagte eine Temperatur von minus 20 Grad Celsius vor, mit Wind sind wir bei gefühlten minus 25-30. Egal, ein Footballspiel wird nicht abgesagt, egal was passiert. Lynch entschied am Flughafen, vor Abflug, doch nicht mitzufliegen und in der Kälteschlacht zu kämpfen. Er fühle sich noch nicht bereit.
Kalte Spiele haben logischerweise eine eigene Dynamik. Der Ball verhält sich komplett anders als unter normalen Bedingungen, wird steinhart, schwer zu fangen. Die Spieler stehen in der Huddle und schnaufen sich gegenseitig an, Rauch steigt auf, jeder Atemzug ist sichtbar. Es werden nur ganz simple Spielzüge gespielt, viel Laufspiel, wenig Pässe (wenn dann nur ganz einfache a la „lauf nach rechts und sei frei“) und keine tiefen Pässe. Die Defensive kann sich gut auf so ein Spiel einstellen, es ist eher berechenbar. Der Ball wird sogar so hart, dass die Kicker und Punter teilweise nicht aufs Spielfeld kommen, sondern an der gegnerischen 38 gepuntet wird. Der Ball verhält sich auch beim Snap so anders, dass der Punter keine Zeit mehr hat zum wegschießen des Balls und selber laufen muss, nur um sich die Nase zu brechen. All das passierte in der gestrigen Partie.
Für die Vikings sah es lange Zeit sehr gut aus. Die Defensive hielt gut, konnte Turnover erzwingen, sodass die Vikings mit einer 3:0 Führung in die Pause gingen. Zwei Field Goals später stand es 9:0, die Seahawks schienen am Rande der Niederlage, offensiv konnte man nichts entgegensetzen. Bis es zu einem sehr kuriosem Play kam, dass bei anderen QBs vermutlich so nicht zustande gekommen wäre: Russel Willson erwartet den Snap, dieser kommt jedoch zu früh:


Der Spielzug hauchte den Seahawks neues Leben ein, ein Touchdown und ein Field Goal folgte. 10:9. Minnesota hatte noch 1:42 Minuten Zeit um das siegbringende Field Goal zu erzielen. Und Bridgewater führte die Wikinger dank einer Pass Interference und eines starken Passes auf Rudolph in Field Goal Gebiete. Blair Walsh musste ein 27 Yards Field Goal erzielen und die Vikings sind im Divisonal-Playoff. Er hatte schon drei Field Goals erzielt, 27 Yards ist eine sehr sichere Weite.


Blair Walsh kann einem wirklich nur Leid tun. Ähnlich wie Billy Cundiff gegen die Patriots und Gary Anderson 1998 wollte es nicht sein. Anderson wird vermutlich der einzige sein, der sich etwas über das Walsh-Missgeschick freut, vielleicht wird so sein missed Field Goal vergessen. Und in How I Met Your Mother wird Marshall mit Robin in die Minnesota Bar gehen und ihr nicht mehr vom 1998er NFC Conference Final erzählen, sondern vom 2016er Wildcard-game:

„Whatever you do, do not mention the 2016 NFC Wild Card game.“
„Did someone say the 2016 NFC Wild Cards game? Damn!“

Die Seahawks haben es derweil wieder geschafft, sind eine Runde weiter und treffen dort auf die Carolina Panthers. Es gibt also das Duell Newton-Wilson, Norman-Sherman, Coleman-Chancellor. Auch wenn sie sich alle nicht direkt auf dem Platz treffen werden, diese Duelle werden diese Woche die Medien beherrschen. Und natürlich das Walsh missed Field Goal.

Das ist ja ungehoyerlich

Noch heißer als die Seattle Seahawks sind immer noch die Kansas City Chiefs. Zehn Siege in Folge, jetzt sollten die Houston Texans dran glauben. Und das mussten sie auch. Gleich zu Beginn returnte Knile Davis den Kickoff zu einem 106 Yard Touchdown. Auf Seiten der Texans bekam Brian Hoyer wieder das Vertrauen auf der Quaterback-Position, welches dieser dank vier Interceptions und einem Fumble wohl zum letzten mal genießen sollte. Die Chiefs taten auch nur das nötigste und holten insgesamt 30 Punkte. Houston konnte das ganze Spiel nicht anschreiben.
Bitter für die Chiefs ist die Verletzung von Receiver Maclin: zwar sollte der 27-Jährige Glück im Unglück haben (das Knie ist ganz) trotzdem bleibt er für das Spiel gegen die New England Patriots fraglich. Ich weiß, die Chiefs kommen oft zu kurz, aber über dieses Spiel kann man nicht viel berichten. Die Texans waren katastrophal, die Chiefs gewohnt gut. Sowohl defensiv als auch offensiv sieht Kansas sehr gut aus, die Patriots werden nicht viel Freude mit ihnen haben. Es ist eine tolle Mannschaft, die mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit auftritt. Tom Brady muss sich auch sehr gut auf Marcus Peters und Eric Berry einstellen, beide konnten gegen die Texans einen Ball von Hoyer abfangen. Die Geschichte um Berry ist sowieso Hollywood-reif: beim 27-jährigen Safety wurde vergangenes Jahr ein Lymphknoten-Tumor festgestellt, er musste sich umgehend behandeln lassen. Nach neun Monaten Behandlung sollte Berry wieder ins Training einsteigen können, erkämpfte sich seinen Startplatz zurück und spielt die beste Saison seines Lebens. Berry spielt im ProBowl, wurde von den Trainern zum besten Safety der Liga gewählt und ins First All-Pro Team gewählt. Der Comeback Player Of The Year Award sollte ihm auch sicher sein.

Captain Kirk muss nach Hause

Wie die Chiefs, schwimmen auch die Washington Redskins auf einer Welle des Erfolgs, gegen die Green Bay Packers sollte das auch so weiter gehen. Kirk Cousins weist spektakuläre Statistiken auf, spielt die beste Saison seines Lebens, während Aaron Rodgers seine schlechteste erlebt. Im windigen Maryland sollte sich also zwei sehr unterschiedliche Mannschaften gegenüberstehen.
Die Redksins leben von ihrer Offensive. Cousins, DeSean Jackson, Jordan Reed und gleich drei bis vier Runningbacks sorgten für die Playoffteilnahme. Die Packers um Rodgers starteten zwar gut in die Saison, ließen aber mehr und mehr nach. Vor allem die Receiver wollten einfach keine Bälle fangen. Die Redskins starteten mit einem Safety gegen die Packers. Im anschließenden Drive konnte Jackson vermeintlich zum Touchdown gehen, er hat aber die falsche Seite gewählt und lief zuerst Out of Bounds. Es sollte nur für ein Field Goal, aber die 5:0 Führung reichen. Bei den Packers ging derweil gar nichts, three and out’s ohne Ende. Cousins drehte gleich am Beginn des zweiten Viertels auf, fand Reed und stellte auf 11:0. Der anschließende Kick sollte von Hopkins verschossen werden. Der Wind drehte, Rodgers fand in die Spur und auch Receiver in Form von Cobb. Touchdown 11:7. Ein Field Goal später und noch ein Touchdown durch Adams sollte die 17:11 Pausenführung für die Packers fixieren.
Ein hier und her begann im dritten Viertel. Cousins startete gleich wieder mit einem Touchdown, diesmal lief er selbst zur 18:17 Führung. Dann kam der Auftritt von beiden Packers Runningbacks James Starks und Eddie Lacy. Gerade Lacy musste in den letzten Wochen gehörig Kritik einstecken, kam die ganze Saison nicht wirklich ins Laufen. Beide RBs konnten gegen Washington einen Touchdwon erzielen. 32:18. Green Bay auf einmal voll da. Die Redskins und Cousins versuchten vergeblich noch einmal ran zu kommen, Crosby konnte auf Packers Seite sogar noch um ein Field Goal erhöhen. 35:18, die Packers also im Divisional-Final. Damit haben alle Auswärtsteams in den Wildcard-Spielen gewonnen.

Die weiteren Partien:

Die Denver Broncos treffen auf die Pittsburg Steelers. Das wird insofern ein interessantes Duell, da beide Mannschaften mit Verletzungen zu kämpfen haben. Bei den Broncos erhält Peyton Manning wieder die Startingposition von Brock Osweiler zurück, bei den Steelers ist Roethlisberger angeschlagen und Antonio Brown wegen der Gehirnerschütterung nicht dabei.
Die New England Patriots und ihr Lazarett treffen auf die starken Kansas City Chiefs. Viele sehen in den Chiefs die Patriots von 2001, die Defensive sehr stark, gefährliche Special Teams und ein fehlerfreier Quaterback. Das muss man auch einmal erwähnen, Alex Smith spielt wirklich sehr gut und sicher.
Die Green Bay Packers treffen auf die Arizona Cardinals. Das ist also die Wiederholung das Spiels von vor drei Wochen, als die Packers mit 38:8 aus dem Stadion gefegt wurden. Nur ereilte Arizona eine Woche später gegen die Seahawks das gleiche Schicksal. Bei den Cardinals fehlt in der Defensive All-Pro Tyrann Mathieu, was aus Packers Sicht sicherlich kein Nachteil ist.
Das von vielen ersehnte Duell zwischen den Seattle Seahawks und den Carolina Panthers findet also tatsächlich statt. Von einigen bekommt das Spiel schon den Namen „Bandwagon Bowl“, beide Mannschaften erfreuen sich ob ihrer Erfolge an sehr vielen neuen Fans. Das wird ein ganz heißes Spiel, die Teams sind praktisch in allen Belangen gleich stark. Cam Newton muss zeigen, dass er es auch im Playoff kann, sonst war die Saison vollkommen wertlos.

Die Ergebnisse Wildcard & Vorschau:

Kansas City Chiefs @ Houston Texans 38:0
Pittsburgh Steelers @ Cincinnati Bengals 18:16

Seattle Seahawks @ Minnesota Vikings 10:9
Green Bay Packers @ Washington Redskins  35:18
Divisional-Playoff (alle Spiele auf Puls 4):
Samstag 22:10/2:00:
Kansas City Chiefs @ New England Patriots
Green Bay Packers @ Arizona Cardinals
Sonntag 18:55/22:15:
Seattle Seahawks @ Carolina Panthers
Pittsburgh Steelers @ Denver Broncos

Titelbild: Facebook/NFL

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

*

code