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http://www.zeit.de/2012/07/S-Interview-Nachtwey
http://www.zeit.de/2012/07/S-Interview-Nachtwey

20 Kriege und 38 „hoch gewalttätige Konflikte“ zählte das Heidelberger Institut für Konfliktforschung im Jahr 2011. Genug  Arbeit für jemanden, der sich darauf spezialisiert hat in die Krisen- und Kriegsregionen der Welt als Fotograf seine Arbeit zu verrichten.
James Nachtwey gilt als einer der Erfolgreichsten. Seit 1972 ist er als Dokumentarfotograf, Kriegsberichterstatter und Fotojournalist unterwegs, um das Leid und den Wahnsinn in der Welt festzuhalten und zu dokumentieren. Er wurde 1948 in Massachusetts geboren und studierte von 1966 bis 1970 Kunstgeschichte und Politikwissenschaft am Dartmouth College. 1972 entschloss sich der heute in New York lebende Amerikaner, Fotograf zu werden. Beeinflusst wurde Nachtwey vor allem durch den Vietnamkrieg und die amerikanische Studentenbewegung der 60er und 70er Jahre.
Seine erste Fotoreportage entstand 1981 in Nordirland, wo er die Aufstände in Belfast fotografierte. In den folgenden Jahrzehnten folgten Reportagen und Arbeiten in fast allen lateinamerikanischen Ländern, im Nahen Osten, in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion wie z.B. Afghanistan. In Asien und Afrika hielt er die prekären Lebensverhältnisse und Lebensumstände fest, welche durch die rasante Verstädterung, AIDS und die anhaltenden Hungersnöte entstanden waren. Als Augenzeuge bei den Anschlägen auf die „Zwillingstürme“ im Jahr 2001, hielt er die erste Krisensituation auf amerikanischem Boden mit seiner Kamera fest.
James Nachtwey war immer einer der Journalisten, die als Erste vor Ort waren und er war einer der ganz Wenigen die immer mitten  im Geschehen waren. Vier Mal wurde er bei seiner Tätigkeit schwer verwundet, doch nach wie vor treibt es ihn in die Welt hinaus um seiner Mission zu folgen.
„I have been a witness, and these pictures are
my testimony. The events I have recorded should
not be forgotten and must not be repeated.“ – James Nachtwey
Mehrfach ausgezeichnet und ins Alter kommend, ist Nachtwey heute beim New Yorker unter Vertrag. Er hat mittlerweile einige Bücher publiziert und seine Bilder werden immer wieder in Ausstellungen weltweit präsentiert. Im Jahr 2001 erschien der Dokumentarfilm „War Photographer“ über seine Arbeit als Kriegsberichterstatter und Fotograf.
(LINK: http://www.youtube.com/watch?v=Eescl-Sa5wU )
(HOMEPAGE mit den Fotoreportagen: http://www.jamesnachtwey.com/ )

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