kath.net und andere Sünden

Es wurde schon viel kritisiert. Die meisten Menschen kümmert es kaum. Das katholische Nachrichtenmagazin kath.net floriert und verstreut seine Hetzbotschaft in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Eine Erinnerung und Mahnung an ein Netzwerk, das gerne unterschätzt wird, aber um in der Sprache von kath.net zu bleiben als eine sehr raffinierte “Erfindung des Teufels” betrachtet werden kann.  

Freitagsgebet #15: Ikonographie

Wien verliert vielleicht bald den Status als Weltkulturerbe. Da fragt man sich, wie so etwas überhaupt möglich sein soll. Ein Weltkulturerbe kommt ja schließlich nicht von heute auf morgen zustande und man möchte glauben, ein solches verschwindet auch nicht von heute auf morgen. Schuld an dem Schlammassel ist im Grunde ein Bild, das im Kunsthistorischen Museum in Wien hängt. Ein Politikum, eine Augenauswischerei und vor allem eine Erinnerung, wie einflussreich Kunst sein kann.

Im Salon #4: Höllenfeuer

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei, die Schwüre von Treue sie brechen entzwei. Von all deinen Küssen darf ich nichts mehr wissen. Wie schön es auch sei, dann ist alles vorbei“ … summt der pensionierte Weihbischof Andreas Laun, als er erheitert vom Vortag aus der Aschermittwochsliturgie kommend auf ein Schnapserls in den Salon kommt. Dort sitzt niemand geringerer als der Abgeordnete Gebi Mair.

Im Salon #3: Bock auf Tour

Ute Bock ist tot, aber Grenzen haben sie noch nie gekümmert. Auch die Grenze des Todes nicht. Deshalb hat ihr Geist beschlossen eine Österreichtour zu unternehmen. Von West bis Ost besucht sie ausgewählte Persönlichkeiten und erinnert sie an gewissen Dinge. Kennen Sie A Ghost of Christmas Past von Charles Dickens? Wenn ja, dann macht Ute Bock genau das, nur mit dem Thema Asyl anstatt mit Weihnachten. Ihr erster Erscheinungsort: Hohenems. Ihr Gastgeber: Dieter Egger von der FPÖ.

Freitagsgebet #12: Let's have some Leftovers

Linke unser, im Boden verschüttet, verunglimpft dein Name, deine Revolte komme, wie in Flughäfen, so auch auf Bahnhöfen, unser täglich Wut gib uns heute, und erkämpf uns unsere Gleichheit, wie wir erheben alle Unterdrückten, und führe uns nicht in Verdummung, sondern erlöse uns von den Rechten. Ein Regionalaugenschein.