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Tirol braucht Schwarz-Grün, dringend!

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Tirol braucht Schwarz-Grün, wie Frauen die Gleichberechtigung. In beiden Fällen wissen das die Menschen, zu einem richtigen Bekenntnis sind jedoch die wenigsten bereit. Dabei gibt es zig Gründe, wieso Schwarz-Grün für Tirol die einzige Alternative ist. Schwarz-Grün garantiert Kontinuität. Auf Bestehendes kann man aufbauen. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht immer die attraktivste Option sein mag, Bewährtes bildet ein wunderbares Fundament für neue Höhenflüge. Doch Dinge brauchen Zeit zum Wachsen. Diese Zeit muss man ihnen zugestehen. Dass Geduld mancherorts fehlt, ist jedoch nachvollziehbar. Aktuell fehlt Schwarz-Grün der ganz, ganz breite Zuspruch. In Innsbruck schaut es noch halbwegs Ok aus. Doch außerhalb der Landeshauptstadt ist die Situation eine völlig andere. Vor allem in den entlegeneren Gebieten, in den ländlichen Regionen, in Tirols Tälern ist für Schwarz-Grün noch einiges an Überzeugungs- und Aufbauarbeit zu leisten. Will sich Schwarz-Grün in Tirol dauerhaft verankern, wird es nötig sein, den ländlichen Raum für sich zu gewinnen. Da fährt der Traktor drüber! Schwarz-Grün steht aber nicht nur für Kontinuität, sondern auch für eine ordentliche Portion Potential. In einer Welt, die eine Horrormeldung nach der anderen ereilt, könnte Schwarz-Grün für Tirol zu DEM Botschafter überhaupt werden. Anfangs vielleicht nur innerhalb Österreichs, aber nach den ersten sichtbaren Erfolgen sogar international. Die nötigen Konzepte und Ideen dafür liegen bereits auf dem Tisch. Stichwörter wie Leistbarkeit, Ausbildung, Wirtschaftsfaktor und Innovation sind da zu lesen. Wenn der geplante Weg kontinuierlich und mit dem nötigen Herzblut beschritten wird, könnte Schwarz-Grün für Tirol so zu einem wichtigen Identifikationsmerkmal werden. Tirol ist schwarz-grün. Schwarz-Grün ist Tirol. Bis es so weit ist, werden jedoch noch viele tausende LKW am Tivoli Stadion vorbeidonnern und nur eines bleiben – Fußball, die schönste Nebensache der Welt!
Hier geht es zur vorherigen Folge von “Kleingeist und Größenwahn”.

Ein Leben zwischen Schreibmaschine und Fußballplatz. Eigentlich Betriebswirt. Heute mal Autor, mal Sportmanager. Hat das ALPENFEUILLETON ursprünglich ins Leben gerufen und alle vier Neustarts selbst miterlebt. Auch in Phase vier - "Diskursplatz für Selbstdenker" - aktiv mit dabei und fleißig am Schreiben.

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